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Schloss Berg
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Schloss Berg, auf einer Anhöhe über dem Ort Nennig erbaut, besteht eigentlich aus zwei Burgen: der Unter- und der Oberburg. Dabei handelt es sich um zwei miteinander verbundene Wasserburgen, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Unterburg befindet sich in Privatbesitz, die Oberburg - in späteren Jahrhunderten zum Renaissanceschloss umgebaut - beherbergt heute ein Luxushotel, ein Gourmet-Restaurant und ein modernes Spielcasino. Neueste Attraktion: Der im Rahmen des Projektes Gärten ohne Grenzen angelegte Renaissancegarten. Öffnungszeiten: Der Renaissancegarten ist ganzjährig geöffnet
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Die Kriegsgräberstätte von Perl-Besch erinnert an die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Drei große Steinkreuze stehen auf einem gesprengten Bunker: 1279 deutsche Tote ruhen hier, die meisten in den Kämpfen des Winters 1944/45 am Orscholz-Riegel gefallen. Aber auch 950 Kriegsopfer anderer Nationen fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
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Kriegsgräberstätte Besch
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Römische Villa Borg
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Rekonstruiertes Römerleben kann man in Perl-Borg erleben. Hier wurde eine ganze Villa rustica originalgetreu wieder aufgebaut, mit Wandelhallen, Badeanlagen, Gärten und römischer Taverne. Haben Sie schon mal eine Dulcia Domestica probiert und dazu ein Gläschen Mulsum getrunken? In Borg ist dies möglich, denn in der römischen Taverne wird nach Originalrezepten des römischen Feinschmeckers Apicius gekocht. Außerdem gibt es noch eine Reihe von Vitrinen, in denen Fundstücke aus römischer und keltischer Zeit präsentiert werden, und eine Audio-Visions-Schau über die Geschichte der Villa.
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Die Friedenskapelle liegt im Niemandsland zwischen dem saarländischen Perl und dem französischen Merschweiller und wurde als Monument der europäischen Freundschaft errichtet. Kapelle und Hochplateau, von dem man auch zum Château de Malbrouck in Manderen gelangt, sind heute ein beliebtes Wanderziel.
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Friedenskapelle
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Römisches Mosaik von Nennig
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Der 1874 wiederhergestellte und 1960 restaurierte Steinteppich von Nennig schmückte einst die Empfangshalle einer Portikusvilla, die an Umfang und Ausstattung so ziemlich alles übertrifft, was man im Moselraum an römischen Palästen und Villen bislang gefunden hat.140 Meter in der Breite maß allein der Hauptbau mit seiner zweifach gegliederten Säulenfront. Mit Wandelhallen und Badeanlagen hatte die Anlage eine Gesamtlänge von 650 Metern. Eine gewaltige Kulisse. Allein das Römische Mosaik der Empfangshalle ist erhalten geblieben. Mit seiner 15,65 m x 10,30 m großen, ornamental reich geschmückten Fläche gilt es als das größte und besterhaltendste nördlich der Alpen.
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In Tettingen-Butzdorf finden sich hinter der neoromanischen Remigiuskirche (1851) noch Teile der Höckerlinie, Panzersperre des ehemaligen deutschen Westwalls.
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Panzersperre
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Quirinuskapelle Perl
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Schon die Kelten hatten auf dem Zuckerknupp ihr Heiligtum. Auf dieser vorgeschichtlichen Kultstätte wurde um 1700 herum die Quirinuskapelle errichtet. Der Sage nach schenkte Papst Leo IX. 1050 seiner Schwester Gepa, Äbtissin im Kanonissenstift von Neuss die Reliquien des christlichen Märtyrers Quirinus. Nach einer alten Perler Überlieferung haben bei der Quirinustranslation von 1050 die Reliquien des Heiligen auch eine Nacht in Perl verbracht. Was lag also näher, als später die Kapelle nach dem Heiligen zu benennen? Vor allem im Mittelalter war die Quirinuskapelle mit ihrem Brunnen ein begehrtes Wallfahrtsziel. Der Quirinusritt - alljährlich am 01. Mai - erinnert an diese Tradition.
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1733 erbaute sich der Erbpächter des Trierer Domkapitels in Perl zwischen Pfarrkirche und Quirinuskapelle ein stattliches Hofhaus (Palais), das später in den Besitz der Familie von Nell überging. Gegenüber dem Palais führt ein Gartenportal mit doppelläufiger Freitreppe in den Nellschen Park, der im Rahmen des Projektes Gärten ohne Grenzen zum Barockgarten umgestaltet wurde. Öffnungszeiten: Der Barockgarten des Parks von Nell ist ganzjährig geöffnet. Das Palais befindet sich in Privatbesitz.
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Palais 1733 und der Park von Nell
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Kapelle St. Jakobus in Keßlingen
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Spätgotische Kapelle, 1769 barockisiert, mit schöner Innenraumgestaltung (römischer Grabstein als Altartisch, seltene Siebenschläfergruppe). Sofern die Kapelle nicht geöffnet sein sollte, ist der Schlüssel bei Familie Hein gegenüber der Kapelle erhältlich.
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Liebreiz versprüht vor allem der Perler Ortsteil Sehndorf mit seinen lothringischen Bauernhäusern, inmitten von Weinbergen, oberhalb des Moselflusses. Dorfmittelpunkt ist noch heute der alte Waschbrunnen, am dem Generationen von Familien vor Erfindung der Waschmaschine gemeinsam ihre Wäsche wuschen. Außerdem ist Sehndorf ein Winzerdorf par excellence. Klopfen Sie einfach mal bei einem der zahlreichen Winzer rund um den Waschbrunnen an und probieren Sie das eine oder andere Schlückchen eines echten Moselaners...
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Sehndorf
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Wochern
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Die Häuser Güth und Franziskus in Wochern sind wunderschöne Beispiele für die sogenannten lothringischen Bauernhäuser, ein Bauernhaustyp, bei dem Mensch und Tier unter einem Dach lebten. Wochern hat schon viele Preise für Dorfverschönerung eingeheimst und gehört zu den schönsten Dörfern des Saarlandes. Zudem soll das Dorf die höchste Dichte an Schnapsbrennereien in Deutschland pro Kopf der Bevölkerung haben. Wie wär´s also mit einem Obstbrand als Mitbringsel?
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Alles überragend im Siercker Land ist jedoch Manderen mit seinem beeindruckenden Schloss von Meinsberg, auch Château de Malbrouck genannt. Der Erbauer dieses stattlichen Adelssitzes soll mit dem Teufel im Bunde gewesen sein, doch dies ist volkstümliche Spekulation. Heute überragt das mit Millionenaufwand restaurierte Schloss das französische Moselufer und ist vielbesuchte Touristenattraktion. Das Schloss ist eines der seltenen Gebäude aus dem XV. Jahrhundert, das nur wenige architektonische Veränderungen erfahren hat. Seine rund fünfhundertjährige Vergangenheit wird durch einen spektakulären Entdeckungsrundgang lebendig - zugleich eine Zeitreise durch die europäische Geschichte.
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Manderen
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Rodemack
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Carcasonne des Nordens wird das kleine mittelalterliche Städtchen Rodemack gerne genannt. Hier scheint es, als sei die Zeit stehen geblieben, wenn man durch die engen Gässchen bummelt, unterhalb des alten Schlosses. Rodemack ist ein tolles Ziel im Schengener Eck - nicht nur für Romantiker...
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Enge Gässchen, kleine Cafés und eine gewaltige Festung: das Château forte von Sierck-les-Bains. Die mittelalterlichen Festungsanlagen des Ortes dienten einst den Herzögen von Lothringen als Grenzbefestigung gegen Kurtrier und zeugen noch heute von der einst heiß umkämpften Moselregion. Die Kasematten, Schießtürme und Pulvermagazine der weitläufigen, um 1680 von Marschall Vauban erbauten, Festungsanlage sind noch immer sehr gut erhalten. Von oben hat man zudem einen herrlichen Blick auf die Mosel und den Stromberg.
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Sierck-les-Bains
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Bad Mondorf
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Mondorf-les-Bains, schmucke Kleinstadt im südöstlichen Teil Luxemburgs, ist der ideale Ausgangspunkt für eine Reise entlang der Luxemburger Weinstraße. Vor den Winden geschützt genießt Mondorf-les-Bains ein ganzjährig günstiges Klima. Das neue Thermalzentrum Le Domaine Thermal beherbergt eine Kuranstalt, einen Sport- und Freizeitclub und ein Hotel. Die hoch modernen Badeeinrichtungen werden von der mineralhaltigen Michel Lucius Quelle gespeist, wobei das Thermalschwimmbad auf konstant 36 °C Wassertemperatur gehalten wird. Das bekannte Casino 2000 bietet zudem alle Arten des Glückspiels und extravagante Showereignisse.
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| Luxemburgs bedeutendste archäologische Ausgrabungsstätte liegt wenige Kilometer von Bad Mondorf entfernt. Die Blütezeit des Ortes an der Römerstraße reicht vom Ende des 1. Jahrhunderts bis in die Mitte des 3. nachchristlichen Jahrhunderts. Man errichtete öffentliche Bauten, darunter einen Tempelbezirk und ein 3.500 Personen umfassendes antikes Theater. |
Dalheim
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Koch-Haus
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Das 1779 in Schengen errichtete Koch-Haus, ein herrschaftliches Barockhaus, verdankt seinen Namen wahrscheinlich Eugène Koch, der es als Verwalter des Schlossgutes bewohnte. Dieses liegt praktisch gegenüber, ebenso wie ein Denkmal, das an den Wegfall der europäischen Grenzen erinnert.
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Kleinod in Bech-Kleinmacher: das Weinbau- und Folkloremuseum A Possen. Mit viel Liebe und Gefühl für das Typische wurden in einem, aus dem Jahre 1617 stammenden, alten Winzerhaus auf ca. 1000 qm Ausstellungsstücke zusammengetragen. Sogar eine Küferwerkstatt befindet sich hier. Und in der sogenannten Schwarzküche zeugen verschiedene gusseiserne Kochgeräte vom damaligen harten Hausfrauen-Alltag. Besonders gemütlich: die angeschlossene kleine Weinstube mit Spezialitäten der Region.
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Possenhaus
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Princesse Marie-Astrid
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Auf dem Ausflugsdampfer Princesse Marie-Astrid, benannt nach der ältesten Schwester des neuen Großherzogs Henri, wurde am 14. Juni 1985 das berühmte Schengener Abkommen unterzeichnet. Heute erinnert ein Denkmal am Place de l´Accord in Schengen an den historischen Augenblick.
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Europa-Denkmal
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Im Haff Réimech zwischen Remerschen und Wintringen entstand im Laufe der Jahre durch den Kiesabbau ein 130 ha großes Freizeit- und Erholungsgebiet mit einem tollen Badesee. Der wahre Naturfreund wird jedoch lieber die umliegenden Seen erkunden, die ganz der Natur überlassen wurden. Hier sind so seltene Tiere wie der Eisvogel, der Haubentaucher und die Nachtigall heimisch.
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Haff Réimech bei Remerschen
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Weinschiff Remerschen
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Originelle Idee: das Weinschiff in Remerschen. In einem original nachgebauten Schiffsbauch kann man hier die Weine von der Luxemburger Weinstraße probieren und auch kleine Speisen zu sich nehmen. Eine Weinprobe der etwas anderen Art also...
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Das Highlight in Remich ist die Esplanade, die schattige Uferpromenade längs der Mosel. Panoramablick, angelegte Picknickplätze, malerische Cafés, zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen während der Saison und Ausflugsdampfer, die von hier aus die Mosel befahren, machen einen Aufenthalt zum unvergesslichen Ferienerlebnis.
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Esplanade Remich
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Schengener Schlass
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Das malerische Ensemble von Schloss und mittelalterlichem Turm diente bereits Victor Hugo im Jahre 1871 als Bildvorlage. Durch seine Lage am Moselufer, umgeben von Weinbergen, Barock- und Kräutergärten, strahlt das Haus eine besondere Anziehungskraft aus. Inzwischen dient das Schloss als "Tagungs- und Bildungszentrum im Herzen Europas". Begegnung und Austausch finden hier einen idealen Rahmen vor, der sich vor allem in einer wohltuenden Atmosphäre wiederspiegelt.
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Schwebsingen ist das kleinste aller luxemburgischen Moseldörfer und wird gerne als das schönste Blumendorf Luxemburgs bezeichnet. Zahlreiche Besucher zieht Schwebsingen alljährlich am ersten Sonntag im September an, wenn Moselwein aus dem einzigen Weinbrunnen Luxemburgs fließt. Am Moselufer liegt ein moderner Yachthafen mit 250 Liegeplätzen. Er ist übrigens der einzige im Schengener Eck.
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Schwebsingen
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Wellenstein
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Etwas zurückversetzt schmiegt sich das malerische Örtchen Wellenstein an die sanften, rebenbedeckten Hänge des Moselufers. Die Genossenschaftskellerei von Wellenstein ist mit 10 Millionen Hektolitern gelagerten Weines die größte Kellerei Luxemburgs. Auf Voranmeldung werden hier für Gruppen selbstverständlich auch Kellereibesichtigungen mit Weinprobe angeboten. Besonders schön: der pittoreske Dorfplatz mit den liebevoll restaurierten Winzerhäusern drumherum. Sie vermitteln einen Hauch längst verloren geglaubter Gemütlichkeit. Nicht von ungefähr ist Wellenstein in Luxemburg auch Modelldorf für Dorferneuerung.
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